Mit dem Auto in den Urlaub zu fahren, ist vielleicht nicht die komfortabelste Art zu reisen. Dafür ist man flexibel, kann sich zwischendurch die Beine vertreten und die Landschaft genießen. Solange der Urlaub innerhalb Deutschlands geplant ist, muss man sich nicht einmal Gedanken über die Kfz-Versicherung machen. Die Spielregeln bei einem Unfall oder Schaden sind klar definiert und die Mindestdeckungssummen der Kfz-Haftpflichtpolicen in der Regel ausreichend hoch. Nichtsdestotrotz lohnt sich auch bei Fahrten in der Bundesrepublik zusätzlicher Schutz.
Optional abgeschlossen werden kann zum Beispiel ein Kfz-Schutzbrief. Wenn der Wagen mal nicht so will, wie er soll, und einfach auf freier Strecke stehen bleibt, kümmert sich die Kfz-Versicherung umgehend um einen Pannenhelfer, kommt für den Abschleppdienst und die Weiterfahrt auf. Bestens für diese Zwecke geeignet und von Verbraucherschützern bevorzugt wird die Mitgliedschaft in einem der großen Automobilclubs, zum Beispiel dem ADAC. Damit ist man auf der sicheren Seite, oftmals auch im Ausland – hier gilt es allerdings, die Tarifbedingungen genau zu studieren, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Die Rufnummer des Clubs bzw. der Pannenhilfe sollte dann immer griffbereit sein. Da heute kaum noch jemand ohne Handy vor die Tür geht, kann man sie einfach im Nummernspeicher hinterlegen.
Bei Fahrten über die Grenze bietet sich neben dem Schutzbrief auch ein Auslandsschadenschutz an. Denn die Deckungssummen der Kfz-Haftpflichtversicherung sind längst nicht überall so hoch wie in der Bundesrepublik. Wer im Ausland ohne eigene Schuld in einen Unfall verwickelt wird, erhält dann schlimmstenfalls nur eine minimale Entschädigung der gegnerischen Autoversicherung und bleibt auf einem Großteil der Kosten sitzen. Diese Deckungslücke schließt der Auslandsschadensschutz, indem die eigene Kfz-Versicherung den Restbetrag übernimmt. Ähnliche Probleme können sich ergeben, wenn man im Ausland einen Mietwagen leiht. Auch hier kann die meist sehr niedrige Haftpflicht-Deckungssumme aufgestockt werden, mit einer Mallorca Police.