Autoversicherungen Online Vergleichen

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Ständig falsch geparkt: Vorerst mal “Dauerparker”!

Wer nicht hören will, muss fühlen, sagt der Volksmund und wer über 300 mal in drei Jahren sein Auto falsch parkt, dem kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. Dies hat jetzt das Verwaltungsgerichts Berlin entschieden (Az. VG 11 A 247.07).

Wie berichtet wird, hatten die Richter in der Hauptstadt schon in der Vergangenheit dem zweifelsfreien Entzug der Fahrerlaubnis zugestimmt, wo es um bislang “nur” 30 bis 40 Parkverstöße ging. Die allerdings innerhalb einer kürzeren Zeit. Bei 300 Verstößen in drei Jahren argumentierte die notorische Falschparkerin gegenüber dem Landesamt für Bürger- und Ordnungsfragen zunächst noch damit, sie sei mangels Kleingeld und ohne dies vor Ort irgendwo wechseln zu können “gezwungen” gewesen, ihre Fahrzeuge in den bewirtschafteten Zonen ohne Münzeinwurf parken zu müssen. Die Beweisaufnahme wurde zweifelhaft, weil sie zunächst auch noch behauptete, sie habe die Verstöße gar nicht begangen. Die Glaubwürdigkeit war dahin …

So wurde geurteilt: Auch eigentlich geringfügige Ordnungswidrigkeiten wie Parkverstöße können generelle Zweifel an einer Fahreignung begründen. Uneinsichtige Wiederholungstäter seien offenkundig nicht bereit, die Verkehrsordnung zu akzeptieren. Wer dann auch noch nach Aufforderung des Ordnungsamtes ein medizinisch-psychologisches Gutachten verweigert, der verliert den Führerschein zu recht, wie das Berliner Gericht befand.

Österreicher sparen bei der Kfz-Versicherung

Österreichische Kunden schauen bei der Kfz-Versicherung zuerst auf den Preis. Er steht mit 86 Prozent ganz vorne auf der Liste der Kriterien, anhand derer die Autoversicherung gewählt wird. Damit unterscheidet sich das Abschlussverhalten in der Alpenrepublik nur unwesentlich von dem in Deutschland. Das gilt auch für die weiteren Faktoren: unkomplizierte Schadensbearbeitung (78 Prozent), niedriger Selbstbehalt bei der Kaskoversicherung (47 Prozent) und das Produkt an sich (35 Prozent). Wie es um das Image des Kfz-Versicherers bestellt ist, kümmert hingegen nur 25 Prozent der Österreicher.

Diese Zahlen präsentierte jetzt die VAV Versicherungs-Aktiengesellschaft. Sie hat eine Studie zum Konsumentenverhalten bei der Kfz-Versicherung in Auftrag gegeben. Vornehmlich um sich ein Bild davon zu machen, welche Bedürfnisse die Kunden letztlich haben. Aktuell zeichnet sich eine Sparneigung ab, die einhergeht mit dem Wunsch nach einer differenzierten Tariflandschaft. Gespart wird vor allem bei der Kaskoversicherung. „Der Anteil derer, die eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen haben, ist in den letzten beiden Jahren signifikant zurückgegangen“, erklärte der Generaldirektor der VAV, Dr. Norbert Griesmayr. Waren es 2008 noch 26 Prozent, haben in diesem Jahr nur 16 Prozent einen Vollkaskoschutz. Die Zahl derer, die nur eine Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen, schnellte von 54 auf 63 Prozent nach oben.

Das Internet spielt für die Autoversicherung nur bedingt eine Rolle. Zwar verfügen in Österreich mehr als 70 Prozent der Verbraucher über einen Zugang zum World Wide Web. Allerdings informieren sich lediglich 24 Prozent von ihnen auch online über die Themen Kfz-Haftpflicht und Kaskoversicherung. Die Vorteile, die das Internet beim Einkauf bietet, greifen aus Sicht der Kunden bei Kfz-Policen (noch) nicht. Die Portale der Versicherer dienen den meisten vorerst nur als Informationsquelle, nicht aber als Vertriebsweg. Denn, so Dr. Griesmayr: „Das Internet ersetzt für die Kunden nicht das persönliche Gespräch mit ihrem Berater.“ Das belegen auch jährlich 50.000 Zugriffe auf die Maklersuche bei der VAV.

Dieben das Leben nicht zu leicht machen

Das Auto nicht abschließen, Handy und Navigationsgerät in den Halterungen und das Notebook gut sichtbar auf dem Beifahrersitz liegen lassen. Warum nicht gleich einen Hinweis an die Scheiben pappen: Hier gibt es was zu holen! Klingt übertrieben? Wenn man sich die Zahlen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) in Österreich ansieht, nicht. Die Kriminalstatistik der Alpenrepublik weist immerhin 2.800 Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen auf. Hinzu kommen 25.000 Kfz-Einbrüche. Viel Arbeit für die Autoversicherungen. Allerdings lehnen sie jede Leistung ab, wenn der Halter sich nicht einmal die Mühe macht, den Schlüssel zu zücken und zu kontrollieren, dass die Türen tatsächlich verschlossen sind.

Da sich versierte Diebe auch von verschlossenen Fahrzeugen nicht abschrecken lassen und in der Regel nur wenige Sekunden benötigen, ein Auto aufzubrechen, gilt es, Begehrlichkeiten gar nicht erst zu wecken. Das ist meistens dann der Fall, wenn das Fahrzeug einer Auslage für Elektronikartikel gleicht. Ob Notebook, Smartphone oder Navi – sie sollten zumindest nicht sichtbar im Auto liegen. Das gilt auch für Handtaschen, Geldbörsen oder andere Wertgegenstände. Selbst die Halterung für das Navigationsgerät sollte von der Scheibe entfernt werden, wenn man das Auto verlässt. Das ist nicht viel Aufwand.

Das KfV rät, alles mitzunehmen. „Es nützt wenig, wenn die Geräte im Handschuhfach verstaut werden: Dort suchen die Täter als erstes“, weiß Anton Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Forschung im Kuratorium für Verkehrssicherheit. Der größte Fehler, den die Kaskoversicherung mit Leistungsverweigerung bestraft, ist und bleibt aber, das Auto nicht abzuschließen. Das passiert teilweise auch unbewusst. Wenn die Batterien im Schlüssel zu schwach sind oder man den falschen Knopf erwischt, piept und blinkt das Auto zwar, die Türen bleiben aber unverschlossen. „Trotz optischer und akustischer Signale, die moderne Fahrzeuge beim Einrasten der Zentralverriegelung aussenden, ist der Griff zur Türschnalle immer noch das beste Mittel, um zu kontrollieren, ob die Türen auch tatsächlich versperrt sind“, empfiehlt das KfV – auch den Fahrern in der Bundesrepublik.

Senioren am Steuer: Gefahr mit Opa im Auto?!

Kommt die Pflicht, die Fahrtüchtigkeit Älterer zu prüfen?

rbw. Jugendliche Raser sind out! Jetzt steht das Fahrverhalten der Senioren im Focus. Waren bis vor kurzem noch jugendliche Fahranfänger mit hohem Unfallrisiko der Stein des Anstoßes und die Sorge der Versicherer, sind es jetzt die ‘alten’ Deutschen als neue Problemgruppe. Stichwort: Senioren am Steuer.

Die Altersgruppe 65+ war 2006 mit Unfällen samt Personenschaden mit derselben Zahl in Unfälle verwickelt wie Fahranfänger. Damit hat sich der Senioren-Anteil seit 1991 mehr als verdoppelt. In der Statistik tauchen immer mehr Senioren als Verursacher von Personenschäden im Straßenverkehr auf: seit 1991 eine Steigerung von über 70 Prozent.

Nicht, dass Senioren seither riskanter fahren, viel eher sind sie als Kraftfahrer einfach nur älter und ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit hat abgenommen. Eine Tatsache, die dann aber nicht dazu passt, dass der Führerschein lebenslang gilt. Denn in drei von vier Fällen mit Personenschaden und mit über 75-Jährigen haben diese den Unfall selbst verursacht.

Freiwillige Untersuchungen

Wenn in Zukunft noch mehr Senioren auf deutschen Straßen unterwegs sein werden, liegt die Forderung nahe, ältere Verkehrsteilnehmer im Rahmen von medizinischen Vorsorgeuntersuchungen auf ihre Fahrtüchtigkeit zu untersuchen – auf freiwilliger Basis. Denn heute sind Fahrten bis Italien oder runter nach Spanien fast selbstverständlich – unabhängig davon, wie belastbar Herz und Kreislauf sind.

Um die Belastbarkeit zu testen, sind bei TÜV oder ADAC Fahrsicherheitstrainings für Senioren im Angebot. Ziel ist es, den Teilnehmern zu vermitteln, wie eingeschränkt sie im Alter im Straßenverkehr sind, wie dies persönlich einzuschätzen ist und wie sie lernen, ihr Fahrverhalten zu verbessern.
Das Training beginnt mit Sitz besser einstellen, richtig am Steuer zu sitzen und im Slalom-Parcours das Können zu verbessern. Es sind Hindernisse zu umfahren, enge Kurven und scharfes Bremsen sind zu meistern. Herausforderung zum Schluss: das ausbrechende Fahrzeug abfangen und stabilisieren.

Leben heute in Deutschland rund 16 Millionen Menschen, die älter als 65 Jahre sind, werden es 2030 geschätzte 22 Millionen sein. Folglich auch mehr, deren Führerschein auch im hohen Alter noch gelten wird. Und nichts ist Senioren lieber als Mobilität. Doch das Risiko, das von Senioren am Steuer ausgeht, erhöht sich. Ein Faktum, das ältere Kraftfahrer nicht gerne hören, denn sie fühlen sich schnell angegriffen. Und weil die Alten auch Wähle sind, hat die Politik bislang eher abwiegelt, wenn es um verpflichtende Tests auf Fahrtüchtigkeit geht. Ganz abgesehen vom Führerschein auf Probe ab 65 oder 70 oder überhaupt für zwei Jahren für Ältere ab 60.

Das gesamte Verkehrswesen bleibt also angewiesen auf einsichtige Senioren, die den Führerschein abgeben, wenn es nicht mehr geht, oder die das Fahren ständig üben – fast wie damals in der Fahrschule. Manche Landkreise bieten ein Jahres-Ticket für den ÖPNV, wenn Opa seinen Führerschein abgibt – ob der das aber macht….?!

Geht der Preiskampf in der Kfz-Versicherung weiter?

In den vergangenen Wochen haben viele Unternehmen angekündigt, die Prämien für neue Kfz-Versicherungen anzuheben. Von bis zu 15 Prozent war die Rede. Damit ist das Duell der Giganten aber noch nicht beendet. Denn die HUK-Coburg, inzwischen Nummer eins und vom Handelsblatt als „Schrittmacher der Branche“ bezeichnet, wird die Beiträge stabil halten. Klaus-Jürgen Heitmann, Vorstand der HUK sagt ohne Umschweife: „Der Preiskampf geht weiter, obwohl die Branche insgesamt Verluste schreibt.“

Grund sei der Verdrängungsmarkt, auf dem alles nur noch über den Preis laufe. Andere Kriterien seien bei der Autoversicherung inzwischen nachrangig. Für die Konkurrenz, insbesondere die Allianz, die ihre Marktführerschaft verloren hat, brechen damit schwere Zeiten an. Denn sie kämpft mit deutlich höheren Kosten als die HUK-Coburg und muss die Verluste senken. Das geht zum Teil nur mit höheren Prämien. Branchenweit betrug das Minus im vergangenen Jahr rund 700 Millionen Euro. Schäden und Kosten lagen also deutlich über den Prämieneinnahmen.

Für die Kunden hat Klaus-Jürgen Heitmann eine durchaus positive Nachricht: „Der Preistrend am Markt zeigt nicht nach oben, nur weil die Tarife im Frühjahr gestiegen sind.“ Von einem flächendeckenden Erholungssignal oder Entspannung könne noch keine Rede sein. Nach wie vor gehörten Rabatte zur Tagesordnung. Man müsse abwarten, wie sich die Preise entwickeln. Die HUK-Coburg werde dabei ganz sicher nicht den Vorreiter spielen. Sie profitiere von Kostenvorteilen und einem sehr guten Schadenmanagement.

Auch die übrigen Kfz-Versicherer üben sich in Zurückhaltung. Lediglich die Axa spricht angesichts des Anstiegs des Prämienniveaus um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr von einer möglichen Trendwende. Die Mehrheit der Branche rechnet hingegen damit, dass das „Hauen und Stechen“ noch schlimmer werde, zumal 2010 voraussichtlich eine Millionen Neufahrzeuge weniger angemeldet werden. Ein Ausgleich sei nur über andere Sparten möglich, so Werner Rupp von der Nürnberger Versicherungsgruppe. Sie wird, wie auch Generali und Zurich, eher vorsichtig agieren und die Rabattschlacht nicht um jeden Preis mitmachen. „Hoffentlich kehrt auch im Markt wirtschaftliche Vernunft ein“, hofft Eduard Thometzek, Chef der deutschen Zurich.

Die Kfz-Versicherer haben das Wechselpotenzial nicht genutzt

Trotz Preiskampf und niedriger Prämien haben es die Kfz-Versicherer 2009 nicht geschafft, mehr Kunden zu einem Wechsel zu bewegen. Suchten sich 2008 noch 2,4 Millionen Versicherte einen neuen Anbieter, waren es im vergangenen Jahr nur 1,7 Millionen. Damit wurde das Potenzial an wechselbereiten Kunden, immerhin 2,2 Millionen, nur ansatzweise ausgeschöpft. Das geht aus der Studie „Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung“ des Marktforschungs- und Beratungsinstitutes YouGovPsychonomics hervor.

Die Daten für die Untersuchung stammen aus dem Zeitraum November und Dezember 2009. Befragt wurden über 1.000 Versicherungskunden ab 18 Jahren. Dabei ging es zum einen um die Wechselbereitschaft, zum anderen um den Abschluss einer Kfz-Versicherung über das Internet und welche Faktoren bei der Entscheidung für oder gegen einen Online-Tarif den Ausschlag geben.

Auffallend ist, dass selbst die generelle Bereitschaft, die Autoversicherung zu wechseln, nachgelassen hat: Von 8,4 (2009) auf 6,1 Millionen, von denen letztlich 4,4 Millionen – also gut drei Viertel – den Gedanken an einen Wechsel schließlich doch ad acta gelegt haben. Dabei machten Kunden von Geschäftsstellenversicherern mit 79 Prozent öfter einen Rückzieher als die von Außendienst- und Direktversicherern (70 Prozent).

Studienleiter Christoph Müller macht den Kfz-Versicherern trotz der aktuellen Zahlen Mut: „Ungeachtet der aktuell rückläufigen Wechseltätigkeit wird die Kfz-Sparte auch zukünftig ein heiß umkämpftes Geschäftsfeld in der Assekuranz bleiben.“ Um Erfolg zu haben und neue Kunden zu gewinnen, müssten allerdings die Gründe für und gegen einen Wechsel genauer betrachtet und auf die Vertriebsstrategie übertragen werden.

Gerade beim Vertriebsweg Internet gebe es noch viel Nachholbedarf. Statt sich besser informiert zu fühlen, werde häufig das Gegenteil erreicht und der Kunde verunsichert, weil immer neue Fragen auftreten. Hinzu kämen Zweifel, ob eine günstige Prämie nicht gleichbedeutend mit weniger Qualität und Kompetenz im Schadensfall ist. Bei Maklern und Vertretern, mit denen man persönlich spreche, bestünde zudem die Hoffnung, einen höheren Rabatt zu erhalten. Diese Probleme, die viele Kunden von einem Wechsel abhalten, müssten in Angriff genommen werden, mit Fokus auf mehr Nutzerfreundlichkeit.

Bei Probefahren auf Nummer sicher gehen

Ein Auto, mit dem gefahren wird, sollte nicht nur versichert sein, es muss Versicherungsschutz bestehen. Das gilt auch für Probefahren. Von daher ist eine Testfahrt nur dann ratsam, wenn das entsprechende Fahrzeug auch zugelassen ist. Dann greifen die Kfz-Haftpflichtversicherung und gegebenenfalls auch der Kaskoschutz, falls der potenzielle Käufer einen Unfall baut. Um diesen Schutzschirm aufzuspannen, reicht bereits eine Kurzzulassung mit rotem Nummernschild.

Selbstverständlich steht es Käufer und Verkäufer frei, eigene Vereinbarungen zur Schadensregulierung zu treffen, insbesondere für den Fall, dass die Kaskoversicherung nicht zahlt. Mündliche Absprachen haben dabei kaum Gewicht und lassen sich später auch nur schwer nachweisen. Auf Nummer sicher geht man nur mit einer Niederschrift, die von beiden Seiten unterschrieben wird und Punkt für Punkt klärt, wie im Schadensfall verfahren wird.

Damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt, ob mit oder ohne schriftliche Vereinbarung, sollte der Verkäufer sich grundsätzlich den Führerschein des Interessenten zeigen lassen. Dass die Papiere gültig sein müssen, versteht sich von selbst. Würde der Fahrzeughalter jemanden ohne gültige Fahrerlaubnis eine Runde mit dem Auto drehen lassen, droht der Verlust des Versicherungsschutzes der Kaskoversicherung und kann die Kfz-Haftpflichtversicherung bis zu 5.000 Euro Regress fordern.

Wenn schon die Papiere gezeigt werden, raten Experten dazu, den Ausweis des Käufers für die Zeit der Probefahrt als Pfand zu nehmen. Kommt der Interessent nicht zurück, kennt man zumindest die Identität des Täters und kann Anzeige erstatten. Nicht unbedingt sicherer, aber auch eine Möglichkeit, den Diebstahl des Autos während der Testfahrt zu verhindern, ist, auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen.

Versicherungsschutz beim Autokauf von privat

Die HUK-Coburg rät, beim Autokauf von privat besonders auf den Versicherungsschutz zu achten. Denn anders als beim Kauf von einem Händler geht die bestehende Kfz-Versicherung automatisch auf den neuen Besitzer des Fahrzeugs über. Damit es dabei nicht zu teuren Problemen oder Missverständnissen kommt, empfiehlt die HUK-Coburg, einen fertigen Kaufvertrag zu nutzen, in dem auch das Thema Autoversicherung eindeutig geklärt werden kann.

Dazu muss der Kaufvertrag eine sogenannte Veräußerungsanzeige enthalten. „Die trennt der Verkäufer nach Vertragsabschluss ab und schickt je ein Exemplar an den Versicherer und eins an die Zulassungsstelle“, erklärt die HUK-Coburg in ihrer Pressemitteilung und verweist dabei auf ihren Mustervertrag. Der entsprechende Passus zur Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung heißt hier „Erklärung des Erwerbers gegenüber der bisherigen Versicherungsgesellschaft“. Der Käufer kann unter drei Alternativen wählen. Ihm steht frei, den Versicherungsvertrag weiterzuführen und um die nötigen Unterlagen für die Ummeldung zu bitten. Oder er teilt der Versicherung mit, dass er die Police bei einem anderen Unternehmen abschließt bzw. den auf ihn übergegangenen Vertrag mit sofortiger Wirkung kündigt.

Damit ist der Verkäufer auf der sicheren Seite. Fehlt diese Erklärung und kümmert sich der Käufer nicht um die Versicherung, zahlt der bisherige Versicherungsnehmer noch bis zum Jahresende Steuern und die Prämien für die Autoversicherung. Wird das weitere Vorgehen hingegen schriftlich fixiert und unterlässt der neue Besitzer es trotzdem, die Versicherung zu informieren, meldet sich die Zulassungsstelle. Natürlich sollte auch der Käufer darauf achten, dass alles in Ordnung ist. „Am besten lässt er sich die gültige Versicherungspolice zeigen“, so die HUK-Coburg, „auch auf die Kennzeichen sollte der Käufer schauen. Sie müssen einen amtlichen Stempel tragen.“

VW belohnt Sicherheit mit Nachlässen auf die Kfz-Versicherung

Sicherheit geht vor. Das gilt insbesondere beim Auto. Belohnt wurde es bislang allerdings noch nicht, wenn man sich für ein Fahrzeug entschied, dessen Sicherheitsausstattung über das Normalmaß hinausgeht. Das ändert sich jetzt, wenn auch nur im Rahmen einer zeitlich begrenzten Aktion des Volkswagenkonzerns. Kunden, die einen Wagen der Markengruppe kaufen – VW, Audi und Skoda – und sich für Sicherheitsfeatures jenseits der Serienausstattung entscheiden, erhalten einen Rabatt auf die Kfz-Versicherung, sofern sie über den Versicherungsservice des Herstellers abgeschlossen wird.

Im Höchstfall sind zehn Prozent Nachlass auf Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung möglich. Dazu müssen dann mindestens drei zusätzliche Sicherheitsassistenten gewählt werden. Bei zwei zusätzlichen Systemen werden 7,5 Prozent der Versicherungsprämie erlassen, bei einem 5,0 Prozent. Welche Optionen es gibt, um die Sicherheit zu erhöhen, hängt von der Marke und dem gewählten Modell ab. Denkbar sind unter anderem das Umfeldbeobachtungssystem namens „Front Assist“, der Distanzregler „Adaptive Cruise Control“ und ESP. Von der Aktion profitieren können Privatkunden und gewerbliche Einzelhändler. Ob Barkauf, Finanzierung oder Leasing ist dabei nicht von Belang. Nur der Termin zählt: Am 28. Februar 2011 endet die Aktion.